Tag 7: Rückfahrt

Ruck zuck war die Woche auch schon wieder vorbei! Am siebten Tag geht es wieder zurück nach Baindt!

Derzeit sitzen wir im EuroCity von Katowice nach Wien und fahren durch Tschechien.

Da heute in Polen der letzte Ferien-Freitag ist, mussten wir unsere Abfahrt in Ludzmierz leider etwas nach vorne verlegen. Der Busfahrer konnte nicht garantieren, dass wir bei einer Abfahrt um 6 Uhr rechtzeitig in Katowice ankommen. Somit trafen wir uns um 5:20 am Haus Podhalan.

Nach der Verabschiedung und einem letzten Gruppenfoto ging es mit dem Bus nach Katowice. Um 9:30 Uhr bestiegen wir dort den Eurocity nach Wien. Nach einem 1,5 stündigen  Aufenthalt in Wien können wir von dort aus direkt bis Ulm fahren. Von dort fehlt nur noch das letzte Stück bis Ravensburg , wo wir voraussichtlich um 23:10 Uhr ankommen werden.

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Tag 6: Nowy Targ und Floßfahrt

Nowy Targ

Am Morgen des letzten Tages waren wir in Nowy Targ vom Bürgermeister zum Empfang eingeladen. Im Amtszimmer des Bürgermeisters wurden wir vom stellvertretenden Bürgermeister und der Staatssekretärin empfangen. Bei Getränken und Keksen wurden wir über Nowy Targ und die umliegenden und von der Stadtverwaltung verwalteten Gemeinden informiert und konnten Fragen stellen.

Danach fuhren wir auf den Markt von Nowy Targ. Auf diesem Markt, der zweimal pro Woche stattfindet, gibt es so gut wie alles zu kaufen. Von der Jacke bis zum Traktorreifen ist dort alles zu haben – meist zu verhandelbaren Preisen. So kann man eine Jacke für 900 Zloty schonmal auf 250 Zloty herunterhandeln…

Die zweite Reihe singt!

Nach erfolgreichen Einkäufen fuhren wir zum Fluss Dunajec, um dort eine Floßfahrt durch das dortige Naturschutzgebiet zu unternehmen. Der Dunajec fließt auch durch Ludzmierz, der Abschnitt, auf dem wir mit dem Floß unterwegs waren, bildet aber die Grenze zur Slowakei.

Im Gegensatz zu vor vier Jahren hatten wir dieses Mal mit dem Wetter Glück: Es war trocken und für die Hälfte der Strecke sogar – entgegen der Wettervorhersage – warm und sonnig!

Das Floß wird von zwei Flößern gesteuert, die die Umgebung erklären. Diesmal hatten sie sich für jede der drei Sitzreihen eine spezielle Aufgabe ausgedacht: Die erste Reihe hält das Floß trocken, die zweite Reihe erfreut die Mitfahrer mit Gesang und die dritte Reihe schiebt das Floß an. Der Gesang war wohl nicht zur Zufriedenheit der Flößer – sein Kommentar: Wir sollen so singen, dass wir nicht alle Enten vertreiben! 🙂

Abschiedsabend

Abends war auch schon der Abschiedsabend. Eine Woche in Ludzmierz vergeht immer wie im Flug! Beim Abschiedsabend gab es dieses Mal ein Kuchenbuffet, die obligatorische Goralen-Musik und jede Menge Spiele.

Die Baindter Gruppe bedankte sich mit Weingartner Basilika-Nudeln, einer Basilika-Kerze und Blumen für die Gastfreundschaft und lud die Ludzmierzer Gruppe für 2015 nach Baindt zum 20 jährigen Jubiläum der Partnerschaft ein.

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Tag 5: Bochnia und Wadowice

Glück auf!

Nach dem Frühstück ging es ins ehemalige Salzbergwerk Bochnia. Dort wurde bis Anfang der 90er Jahre Steinsalz gewonnen. Eigentlich wurde für uns vor zwei Monaten eine Führung durch das Bergwerk und anschließend Zeit für Sport in der im Salzbergwerk untergebrachten unterirdischen Sporthalle gebucht und bestätigt. Leider wurden wir einen Tag vor der Abfahrt nach Bochnia angerufen, dass ab dem Tag unseres Besuchs die Sporthalle renoviert wird und leider nicht mehr betreten werden kann. Ärgerlich, denn diese Renovierungsmaßnahmen sind ja wahrscheinlich längerfristig geplant.

Dennoch war die Führung durch das Bergwerk beeindruckend. Die deutschsprachige Tour wurde durch zahlreiche Multimediaelemente, wie in das Salz eingearbeitete Video-Installationen unterstützt, die beispielsweise die Arbeit der Bergleute in früherer Zeit zeigten oder Interviews mit ihnen nachstellten. Eine unserer Teilnehmerinnen wurde sogar von den Bergleuten in der Animation beschimpft, weil sie nicht schnell genug am (von Hand zu drehenden) Belüftungsrad gedreht hatte…

Wadowice

Nach der ca. 2 Stunden dauernden Führung durch das Bergwerk hatten wir unerwartet viel Zeit, bis unsere Führung in Wadowice, der Geburtsstadt des verstorbenen polnischen Papstes Johannes Paul II. begann. Diese Zeit nutzen wir, um die bekannten Kremówki zu probieren. Dieser Lieblingskuchen des verstorbenen Papstes besteht auf der Ober- und Unterseite aus Blätterteig und ist mit einer Buttercreme gefüllt.

Die anschließende Führung durch das Papstmuseum, das in seinem Geburtshaus untergebracht ist, war etwas langwierig.

Werewolf, Tischtennis, Schach

Am Abend trafen wir uns im Jugendraum der Kirche, um verschiedene Spiele zu spielen – unter anderem unseren Austausch-Klassiker „Werwölfe im Düsterwald“.

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Tag 4: Sport!

Bärenwarnung

Am vierten Tag stand eine Wanderung in der Hohen Tatra auf dem Programm. Die hohe Tatra befindet sich etwa 20-30 km von Ludzmierz entfernt. Ziel unserer Wanderung war eine Bergkirche und eine Alm, die komplett aus Holz errichtet wurden. Die Kirche ist ein kleines Kloster, in dem 3 Mönche leben und arbeiten. Einer der drei sprach ein sehr gutes Deutsch und hält sich öfter in Deutschland auf – unter anderem in Friedrichshafen. Wie alle, die an der Kirche vorbeikommen, wurden wir zu einem Tee eingeladen, bevor wir uns an die letzten 10 Minuten Aufstieg zur Alm wagten. Überraschend für uns war die Bärenwarnung, mit dem Hinweis, bei einer Begegnung mit dem Bären nicht in Panik auszubrechen und einfach langsam wegzugehen.

Ab ins Wasser!

Nach dem Abstieg fuhren wir nach Bukowina in Europas zweitgrößtes Thermalbad. Das sehr moderne und erst vor etwa 3-4 Jahren gebaute Thermalbad befindet sich inmitten des im Aufbau begriffenen Skigebiets. Der Tourismus wird als Chance für die, im Vergleich zu anderen Regionen Polens, immer noch ärmere Region gesehen, in der es nicht viel Industrie gibt.

Gol!

Am Abend trafen wir uns im Gymnasium von Ludzmierz, um Fußball, Hockey und Volleyball zu spielen. Die polnischen Jugendlichen machen aus jedem Ort eine Bühne und haben einfach in der Sporthalle ihre Instrumente ausgepackt und gespielt, gesungen und getanzt – Live-Musik zum Fußball!

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Tag 3: Krakau

Der heutige Tag war ganz der Stadt Krakau gewidmet. Wie jedes Mal haben wir eine Führung durch die Stadt erhalten. Im Vergleich zu den letzten Jahren hatte unsere Führung dieses Mal einen ganz anderen Schwerpunkt.

Wir starteten mit unserer Führung bei der neuen Kirche für den verstorbenen Papst Johannes Paul II.. Nahe bei Krakau wurde zur Erinnerung an ihn eine monumentale Kirche errichtet, die zwei Stockwerke umfasst. Im ersten Stockwerk befindet sich ein Andachtsraum und viele kleine Seitenkapellen. Im Obergeschoss befindet sich die große Hauptkirche mit großen, farbenfrohen Mosaiken.

Danach fuhren wir mit dem Bus weiter in Richtung Innenstadt. Erstes Ziel war dort die Fahrt durch das Fabrikgelände von Oskar Schindler, der während des Dritten Reichs ca. 1500 Juden durch die Beschäftigung und Unterbringung in seiner Fabrik vor der Deportierung gerettet hatte.

Die nächste Station war eine Führung durch das ehemalige jüdische Ghetto [Korrektur: der jüdische Stadtteil Krakaus] Kazimierz mit dem Besuch einer der sieben Synagogen. Im Anschluss daran machten wir uns auf zum Marktplatz von Krakau mit den bekannten Tuchhallen und der Marienkirche. Von dort aus starteten wir in kleinen Gruppen in die Stadt – zur Stadtmauer, ins polnische Restaurant, zum Shopping…

Am Abend waren alle Teilnehmer bei einer der Gastfamilien eingeladen. Die polnischen Jugendlichen – allesamt Mitglied in der Gruppe, die die traditionelle Musik und die Tänze der Goralen pflegt – musizierten den gesamten Abend mit den typischen Instrumenten: Geige, Cello, Kontrabass, Akkordeon sowie einer speziellen Flöte, die aus den Anfangstagen dieser Musik stammt und nur aus einem Holzrohr besteht.

Neben der Musik wurde gemeinsam Tischkicker und Billard gespielt. Zu sehr konnte die Party dann auch nicht ausgedehnt werden – am nächsten Morgen war der Treffpunkt wieder um 8 Uhr…

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Tag 2: Kirche, Klettern und Kegeln

Ludzmierz, Sonntagmorgen, 9 Uhr

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht stand der obligatorische Besuch der polnischen Messe auf dem Programm. Die deutsche Gruppe brachte sich dabei mit einer Lesung und einer Fürbitte ein. Die Fürbitte kam dabei so gut an, dass sie für die zuständigen Schwester umgehend für die Webseite übersetzt werden musste 🙂

Danach besuchten wir das Grab des kürzlich verstorbenen Ludzmierzer Pfarrers, der unserem Austausch immer sehr wohlwollend gegenüber stand und auch selbst schon in Baindt dabei war. Dort zündete jeder Baindter eine Kerze zum Gedenken an Pfr. Juchas an.

Klettern

Nach dem Mittagessen in den Familien ging es nach Nowy Targ zum Klettern. Zu Beginn gab es eine Einführung in die Sicherungstechnik beim Klettern – Knotentechnik, Doppelacht, usw.

In der Kletterhalle (nur zu finden durch Einheimische… ;-)) gab es die Möglichkeit an verschiedenen Wänden zu klettern. Sehr beliebt war auch das Schaukeln am 15 Meter-Seil.

Kegeln

Abends ging es zum Bowling – wieder nach Nowy Targ. In der nagelneuen Bowlingbahn (mit Schwarzlicht!) wurde gebowlt und diverse „Selfies“ geschossen. Wir wurden professionell mit Schuhen (mit neongelben Schuhbendeln – perfekt für’s Schwarzlicht) ausgestattet und durften uns über die riesigen 45 cm Pizzas wundern. Nur zu schade, dass wir zuvor schon in den Familien bestens verköstigt wurden. Für etwas mehr als eine Runde hat’s gereicht, dann waren die gebuchten zwei Stunden auch schon wieder vorbei.

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Tag 1: Anreise + Nowy Targ

Wir sind da!

Nach 1200 km von Ravensburg nach Ludzmierz sind wir um 16 Uhr angekommen. Die Fahrt verlief problemlos und ohne verpasste Züge.

Von Ravensburg nach Ludzmierz

In Ravensburg startete unsere Reise mit der Fahrt nach Ulm. Nachdem die Schaffnerin unsere Tickets begutachtet hatte und anmerkte „Ah… Katowice, Polen! Wer spricht denn hier Polnisch?“ begann ein lebhafter Dialog zwischen unserer Dolmetscherin und der Schaffnerin, die augenscheinlich polnische Wurzeln hatte. Fortan wurden von ihr nicht nur die Fahrkarten, sondern auch die Polnischkenntnisse geprüft… 🙂

In Ulm mussten wir kurzfristig auf einen alternativen Zug ausweichen, da der eigentlich geplante ICE 40 Minuten Verspätung hatte. Da in München aber genug Puffer eingeplant war, konnten wir entspannt mit dem nächsten Intercity fahren und hatten sogar noch etwas mehr Zeit, den Münchner Hauptbahnhof unsicher zu machen.

In München wurde das Quartier für die Nacht bezogen – der Nachtzug nach Wien. An Schlaf war mehr oder weniger zu denken – jedoch nicht vor dem einstündigen Aufenthalt in Salzburg. Ausgeschlafen und nicht ausgeschlafen standen wir kurz vor 6 in Wien und warteten auf den Eurocity nach Katowice.

Von Österreich über Tschechien fuhren wir nach Katowice im Süden Polens. Dort wurden wir nach einer 20 minütigen Verspätung bereits erwartet.

Die letzten 150 km unserer Reise legten wir im Reisebus zurück und kamen gegen 16 Uhr in Ludzmierz an.

Nach der Begrüßung der Gäste wurden die Gastfamilien zugeteilt.

Nowy Targ

Abends ging es gemeinsam nach Nowy Targ. Dort findet gerade der jährliche Jahrmarkt statt. Neben Fahrgeschäften, diversen ausstellenden Firmen traten dort die Goralen in ihrer typischen Tracht, ihren Tänzen und ihrer Musik auf – wie es unsere Gäste in ihrem Verein auch praktizieren.

Nach einem Ausflug in den Stadtpark von Nowy Targ mit diversen Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, ging es weiter mit einem spontan organisierten Spieleabend.

Zum Abschluss des Abends wurden die Klassiker des Austauschs gespielt: Jungle Speed und Mafia.

 

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Ausschreibung Polenreise 2014

Es ist soweit – die Ausschreibung für die Reise 2014 steht!

Wir reisen dieses Jahr vom 23.8.2014 – 29.8.2014 nach Ludźmierz.

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Nähere Informationen finden Sie im angehängten pdf-Dokument!

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So langsam wird’s wieder ernst!

Noch 2 Tage, dann ist schon wieder ein Jahr vergangen und wir erwarten in Baindt Besuch aus Ludźmierz!

Dieses Jahr besucht uns eine große Gruppe: Mit den Betreuern sind es insgesamt 36 Personen.

Am Sonntag, 28. Juli tritt die Gruppe beim Weinfest auf. An den übrigen Wochentagen ist jeweils ganztägig ein interessantes Programm geplant – von der Kanufahrt auf der Donau über eine Schifffahrt auf dem Bodensee bis zum Besuch in Stuttgart! Gemeinsame Aktivitäten wie Grillen, Fußball und Spiele ergänzen das Programm.

Bei allen Veranstaltungen werden sowohl die Jugendlichen aus Ludźmierz, als auch Jugendliche aus Baindt teilnehmen.

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Besuch aus Polen – Termin jetzt fest

Inzwischen steht der Termin für den Besuch der Gäste aus Ludzmierz fest. Sie kommen am Samstagabend 27. Juli 2013 und reisen am Freitagmorgen  2. August 2013 wieder ab.

Gegenüber der ersten Mitteilung ist der Aufenthalt damit um einen Tag kürzer. Der Partnerschaftsausschuss hat das  Programm für diesen Besuch inzwischen auch abgeändert.

Wer Gäste aufnehmen kann, soll sich bitte mit Edith Schwarzat unter der Telefonnummer

07502 / 943537

oder mit Stefan Karg unter der E-Mail-Adresse

info (at] polenreise-baindt.de

in Verbindung setzen.

Der Partnerschaftsausschuss

Hinweis: Bitte ersetzen Sie (at] in der E-Mail-Adresse durch @! Dies ist eine Maßnahme zum Spamschutz.

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